Entspannungshypnose

Die hypnotische Tiefenentspannung hat einen äußerst beruhigenden Effekt auf das vegetative Nervensystem und kann sich bereits von sich aus bei einer ganzen Reihe von Themen sehr positiv auswirken.

 

 

Da die Dauer der Anwendung entscheidend ist, damit sie ihre Wirkung entfalten kann, sollte eine Sitzungseinheit von mindestens 30 Minuten eingehalten werden. Diese Zeit benötigt Ihr Nervensystem um wirklich „herunterzufahren“ zu können. Eine Sitzungszeit von 60 bis 90 Minuten ist für den Entspannungseffekt empfehlenswert.

Die hypnotische Tiefenentspannung wirkt regulierend auf den ganzen Körper und das Nervensystem. Sie kann Ihrem Körper helfen, wieder in Balance zu kommen. Positive Effekte können sich u.a. zeigen bei:

  • Innerer Unruhe
  • Ängsten
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen (akut oder chronisch)
  • Verspannungen
  • Bluthochdruck
  • Stresserscheinungen
  • Magenproblemen
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis/Psoriasis)
  • Tinnitus

Darüber hinaus hat sich die hypnotische Tiefenentspannung auch in sämtlichen Bereichen der Unterstützung von Selbstheilungskräften bewährt.

 

Neurologische Wirkweise

Die tatsächliche Wirkweise liegt in der schrittweisen Fokussierung auf einzelne Körperteile. Im EEG betrachtet sendet der Klient, geführt von den Worten des Hypnotiseurs, kontinuierlich Abfragesignale an seinen somatosensorischen Kortex (der Teil des Gehirns, der für die körperliche Wahrnehmung verantwortlich ist).

Der somatosensorische Kortex hat eine Art „Ausblendefunktion“ für Störwahrnehmungen. Wenn Sie nun in verschiedene Körperregionen „hineinfühlen“, in denen zu diesem Zeitpunkt nichts Konkretes geschieht, nimmt der somatosensorische Kortex diese Abfragen als „unnütze Störungen“ wahr und beginnt seine Sensibilität herunterzufahren, als würde man den Lautsprecher einer Stereo-Anlage langsam zurückdrehen.

Auf diese Weise werden sie einerseits wahrnehmungsempfindlicher, andererseits schaltet sich auch der an den somatosensorischen Kortex angrenzende motorische Kortex schrittweise ab (der Bereich des Gehirns, der für die willentliche Bewegung der Muskulatur verantwortlich ist). Durch die sukzessive gemeinsame Abschaltung des somatosensorischen und des motorischen Kortex entsteht ein tiefer Entspannungseffekt, der auf andere Art kaum zu erreichen ist.

Die Tiefenentspannung ist beliebt und gehört neben der Rauchentwöhnung und Gewichtsreduktion zu den am häufigsten nachgefragten Anwendungen der Hypnose.

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