Übergewicht - und wie Stress uns dick macht!

Neue Theorien besagen, dass ebenfalls chronischer Stress u.a. nicht nur für Depressionen verantwortlich sein kann, sondern auch für Übergewicht.

 

 

Viele kennen das Dilemma: Alle schön angepriesenen Diäten motivieren zwar für ein paar Tage aber dann überfallen uns der allseits bekannte und gefürchtete Heißhunger und Fressattacken. Je mehr Nahrung wir unserem Körper verweigern, desto stärker werden die Gelüste und desto schlechter werden unsere Laune und Motivation. Danach ist vielleicht wieder einmal alles beim Alten oder schlimmstenfalls nehmen wir sogar noch zu, weil der bekannte Jo-Jo-Effekt einsetzt.

 

 

Warum passiert das, obwohl eigentlich jeder ganz genau wissen sollte, wie abnehmen, richtiges und gesundes Essen geht?

Unser Entschluss weniger zu essen, setzt das Gehirn gehörig unter Druck. Studien haben belegt, dass unser Gehirn im Verhältnis zu seiner Masse den größten Anteil an Energie verbraucht. Das Gehirn ist somit der Hauptenergieverbraucher im Körper und steuert auch die Verteilung der Energie. Es verfügt über ein ausgeklügeltes Regelsystem und wird immer seine Energieversorgung an erster Stelle setzen, d.h. erst deckt das Gehirn seinen Bedarf, dann bekommen auch andere Organe etwas zugeteilt. Wenn bei diesem Mechanismus eine Störung auftritt, nimmt der Körper mehr auf, als er eigentlich benötigen würde. Dieser intelligente Mechanismus verschaffte uns evolutionäre Vorteile: In Zeiten von Mangelversorgung wurde damit sichergestellt, dass zuerst die Versorgung unserer Schaltzentrale und somit das Überleben des Homo sapiens Priorität hat. Nur wenige Menschen mit krankhaftem Übergewicht haben eine genetisch bedingte Störung ihrer ATP-Sensoren im Gehirn. Zumeist sind es keine körperlichen Ursachen, die den Allokationsmechanismus stören.

 

Gescheiterte Diäten können nicht etwa das Resultat mangelnder Disziplin sein,

sondern sind auf den Gehirnstoffwechsel zurückzuführen.

 

Wie verhindert unser Stresssystem eine nachhaltige Gewichtsreduzierung?

Gelangt bei einer Diät weniger Glukose ins Blut, versucht das Gehirn den Nährstoff anderswo aufzutreiben. Es versucht zuerst, über ein aktiviertes Stresssystem (Kortisol und Adrenalin) aus den Speichern in Muskeln und Leber die bisherige Energieversorgung aufrechtzuerhalten. Wenn das nicht funktioniert, schickt es Impulse, um seinen Menschen auf die Nahrungssuche zu begeben. Die vermehrte Freisetzung von Kortisol geht derweil mit gedrückter Stimmung einher. Erst wenn die Energiereserven wieder aufgefüllt sind, sinken die Stresshormone im Blut ab, und der Mensch fühlt sich wieder besser.

 

Warum kann Stress dick machen?

Da das Gehirn sich dermaßen despotisch zeigt, kann dies nun laut der Selfish-Brain-Theorie vom Lübecker Forscher Achim Peters noch zahlreiche andere Folgen haben. Und zwar dann, wenn die Gehirnchemie bei der Gewöhnung an chronischen Stress wie z. B. Mobbing am Arbeitsplatz oder schwelenden Familienstreits durcheinandergerät. Dann schraubt es seinen Energiebedarf auf satte 90 Prozent der verfügbaren Glukose im Blut hoch, meldet Hunger, obwohl Fett- und Zuckerreserven doch reichlich gefüllt sind. Dies führt - angesichts ständig verfügbarer Nahrung - selbstverständlich irgendwann zu Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zu den typischen Erkrankungen, die den Allokationsmechanismus für das Abnehmen ungünstig beeinflussen, gehören beispielsweise posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen. Eine Überproduktion des Stresshormons Cortisol über einen längeren Zeitraum kann vermutlich den Allokationsmechanismus stören. Auch traumatische Erlebnisse sind dafür bekannt, dass mit ihnen das Risiko von Insulinresistenz und Adipositas steigt.

Der Lübecker Forscher Achim Peters hält es ebenfalls für möglich, dass dieses Regelsystem uns sozusagen als Schutzfaktor vor schlimmen Depressionen bewahrt: Bei einigen Menschen funktioniert die vermehrte Zuckerversorgung des dauerhaft gestressten Gehirns zwar gut, sie sind also meist schlank. Bei Niederlagen wird dieser Typ Mensch jedoch depressiv, weil körpereigene Beruhigungsstoffe nur schwach wirken und das Stresssystem sozusagen immer auf Hochtouren läuft.

Außerdem können Rituale oder Signale, die aus der Umwelt kommen ebenfalls Auswirkungen haben. So lassen sich Ratten darauf trainieren, bei einem bestimmten Signalton zu fressen. Selbst in einem Zustand der Sättigung fangen sie ungebremst an zu fressen, sobald der Ton erklingt. Auslöser von Falschsignalen können auch Medikamente sein,wie etwa Antikonvulsiva, Opiate oder Glucocorticoide.

Die Theorie hat der Wissenschaftler bereits 1997 formuliert und 2004 erstmals veröffentlicht. Rund 10.000 Studien belegen seine Thesen, schreibt er. Seine Ideen sind bemerkenswert, weil sie für bislang Unerklärtes endlich Antworten bieten. Bislang geht man etwa davon aus, dass die Reservespeicher ans Gehirn melden, wenn sie gefüllt sind (lipostatische und glukostatische Theorie), und daraufhin Sattsignale die weitere Nahrungsaufnahme verhindern. Aber diese Theorien erklären eben nicht, warum Diabetiker trotz hohem Blutzuckerspiegel oder Übergewichtige trotz gefülltem Fettspeicher weiter essen. Darum erntet Peters auch viel Anerkennung, wird auf zahlreiche Fachkongresse eingeladen, um seine Theorien vorzutragen. Auch Manfred Müller, Vorsitzender der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, findet die Idee "interessant und attraktiv".

 

 

 

Deshalb ist es erforderlich, nicht ausschließlich die Verhaltensänderung und den Willen als maßgebliche Erfolgsfaktoren für das Abnehmen zu betrachten, sondern auch unseren Gefühlshaushalt zu berücksichtigen, um eine mögliche Entgleisung unserer Gehirnchemie zu verhindern.

 

Daneben gibt es natürlich noch mehrere Gründe dafür, weshalb wir uns überessen. Diese haben oft mit der Psyche zu tun. Nachfolgend einige Beispiele:

 

  • Fehlende Wahrnehmung des Sättigungsgefühls: Wir essen auch über unseren Hunger, da wir verlernt haben, auf unsere natürlichen Signale zu hören.
  • Unbewusstes Anfressen eines Schutzpanzers aus einer negativen Laune heraus (z.B. innere Leere, mangelndes Selbstwertgefühl, Einsamkeit, Langeweile oder Frust).
  • Negativspirale: Je mehr erfolglose Diäten wir möglicherweise hinter uns haben, desto frustrierter werden wir und desto mehr essen wir und ziehen uns damit immer weiter runter.
  • Essen wird als gesellschaftlichen Ritual gesehen, verbunden mit dem Gefühl von Vergnügen, Freude, Dabeisein, mitreden können, etc.

 

Hol‘ dir mehr Motivation und Energie als vielleicht je zuvor – Abnehmen mit Hypnose!

Kontrolliertes Denken und Visualisieren sind nur der halbe Weg zum Ziel. Sie müssen auch tätig werden und dafür benötigen Sie einen Aktionsplan, den Sie in kurzfristige Pläne teilen und den Sie Schritt für Schritt umsetzen. Diesem Aktionsplan liegt Ihre große Vision zugrunde. Diese große Vision ist ihr Leben mit Wunschgewicht. Visionen sind nicht nur im Business ausschlaggebend, sondern diesbezüglich auch bei der Gewichtsreduktion. Nur wer sich in einer absehbaren Zeit irgendwo sieht, kann auch dem Thema – Abnehmen – diszipliniert entgegen schauen.

 

Der ganzheitliche Behandlungsansatz mit Hypnose ist hervorragend geeignet, das Abnehmen zu unterstützen. Der Hauptgrund besteht darin, dass die Ursachen des emotional bedingten Essens aufgedeckt und bestenfalls neutralisiert werden können.

 

Darüber hinaus kann man mittels Hypnose neue Essgewohnheiten etablieren und körperliche Veränderungsprozesse günstig beeinflussen.

Mit der therapeutischen Gewichtsreduzierung können Sie lernen:

  • eine bewusste und endgültige Entscheidung zum Abnehmen zu treffen
  • Ihre Zukunftsvision zu verinnerlichen
  • Ihr Essverhaltens so umzustellen, dass Sie eine nachhaltige Gewichtsreduktion erreichen
  • die wahren Bedürfnisse von Körper und Seele wahrzunehmen
  • wie eine Änderung Ihrer Essgewohnheiten eine natürliche Folge Ihrer eigenen Bedürfnisse wird
 

Mit der therapeutischen Gewichtsreduzierung können Sie in Erfahrung bringen:

  • den Hintergrund Ihrer Kilos
  • wie Ihre überflüssigen Kilos Ihnen bisher vielleicht sogar dienten
  • was Sie ändern sollten, um eine Gewichtsreduktion zu erreichen

 

Durch die hypnotische Unterstützung können Sie somit in der Lage sein, Essgewohnheiten umzustellen und Kilos purzeln zu lassen, die vielleicht schon vorher jahrelang an Ihnen klebten.

Bei einfachen Gewichtsproblemen reicht normalerweise das Paketangebot der Intensiv-Gewichtsreduzierung (3 Sitzungen), um den Grundstein dafür zu legen, Abnehmen dauerhaft in Schlank sein umzuwandeln.
 

Kontraindikationen

Alle medizinischen Ursachen für das Übergewicht sollten ausgeschlossen sein wie z.B.:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Hashimoto-Syndrom
  • Hormonstörungen
  • Einnahme von gewichtssteigernde Medikamente wie z.B. Cortison

 

Für „hartnäckige“ Fälle oder langfristigen Abnehmprozessen von über ca. 10kg ist ein erweitertes therapeutisches Behandlungskonzept erhältlich.

 

Dieses bringt die bekannten Möglichkeiten der Hypnose, das Abnehmen zu unterstützen in einem größeren, gesamtheitlicheren Kontext und erlaubt es, individuelle Bedürfnisse und Themen noch zielgerichteter in die Behandlung einzubinden.

Nach einem ausführlichen, genau geplanten Anamneseprozess, bei dem Sie ihr Essverhalten, Ihre Gewohnheiten und Ihre mit der Nahrungsaufnahme und Ihrem Gewicht in Verbindung stehenden Gefühlen über einen bestimmten Zeitraum dokumentieren, wird ein genau auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeitet, dass folgende Aspekte beinhaltet:

  • aufspüren von emotionalen Blockaden, die ein bisheriges Abnehmen verhindert haben
  • Bearbeitung und Auflösung entsprechender Blockaden
  • Integration neuer Lösungsmöglichkeiten
  • Kalibrierung des Verhaltens auf ein neues, alltagsgerechtes Muster
  • Überprüfung der neuen Verhaltensmuster auf Tragfähigkeit und langfristige Einsetzbarkeit
  • regelmäßige Kontrolle und ggfs. Korrektur auf Fortbestand des Erfolges
  • auf Wunsch regelmäßig wiederkehrende Vertiefung / Auffrischung zur dauerhaften Sicherung erreichter Ergebnisse

 

Take care of your body.

It’s the only place you have to live.

 

- Jim Rohn -

 

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