Therapeutische Rauchentwöhnung

- effektive und nachhaltige Unterstützung mit Hypnose -

 

Süchte werden häufig mit einem Stigma der mangelnden Motivation betrachtet. Nach dem Motto "wenn sie/er aufhören wollte, könnte sie/er schon". Die unglaublich starke Dynamik, die eine Sucht ausmacht, der starke Wunsch oder sogar Zwang, zu konsumieren, obwohl man nicht möchte, wird von Außenstehenden oft unterschätzt.

Nikotin ist eine Droge!

Mit extremen Suchtpotenzial.

Ebenso wie Kokain oder Heroin.

 

Die Sucht oder der missbräuchliche Konsum stehen meist für tiefere Bedürfnisse. Diese sind leider häufig nur schwer zu entdecken. Zu sehr hat sich der Kreislauf der Abhängigkeit verselbstständigt und darübergelegt. Bei der Abhängigkeit von der Zigarette spielen mehrere Faktoren eine Rolle: körperliche, psychologische und verhaltensrelevante Einflüsse, die für ein erfolgreiches Entwöhnungskonzept nicht isoliert voneinander betrachtet werden können.

 

Mit der therapeutischen Rauchentwöhnung erhalten Sie die Möglichkeiten, die Entstehung Ihrer Sucht zu verstehen, aufrechterhaltende Bedingungen zu ändern und so zu einem selbstbestimmten Leben zurück zu finden.

 

Ein wichtiger Baustein des Behandlungskonzeptes ist schließlich die Rückfallprävention.

 

Die drei Ebenen der Abhängigkeit

Die körperliche Abhängigkeit entsteht durch die Wirkung des Nikotins auf den Körper. Dieser Mechanismus ist eigentlich ganz einfach: Beim absinkenden Nikotinspiegel im Blut, treten leichte Entzugserscheinungen auf. Diese Abhängigkeit kann sich zum Beispiel durch größere Reizbarkeit, Nervosität, Angespanntheit, Schwitzen oder erhöhte Stressempfindlichkeit zeigen. Diese Entzugserscheinungen verleiten zum Griff zu der nächsten Zigarette, um sich vermeintlich besser zu fühlen. Kaum raucht man eine Zigarette, wird alles besser, denn der Nikotinspiegel steigt wieder. Auf einmal sind wir ruhig und entspannt, ein Gefühl der Erleichterung stellt sich ein. So baut sich bei Nikotinabhängigen die Illusion auf, Zigaretten helfen tatsächlich sich entspannt und befriedigt zu fühlen. Tatsächlich mangelte es unserem Körper vor der Nikotinsucht an nichts. Dann zwingen wir ihm den Giftstoff auf und brauchen auf einmal Zigaretten, um uns ausgeglichen zu fühlen. Es ist ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Diese akuten Auswirkungen auf der körperlichen Ebene sind auf Ihren Weg zum Nichtraucher mehr oder weniger stark ausgeprägt. Sofern diese vorhanden sind, verschwinden sie auch innerhalb weniger Tage bzw. Wochen nach dem Rauch-Stopp. Doch das ist noch nicht alles. Womöglich wäre es noch vergleichsweise einfach, sich dieser Illusion zu entledigen aber es gibt noch zwei perfidere Seiten der Abhängigkeit – die psychologische und Verhaltensabhängigkeit.

Die psychologische Abhängigkeit betrifft die psychoaktiven Wirkungen, welche die Rauchenden in der Zigarette suchen (Lust, Antwort auf Stress, Ärger, intellektuelle Stimulation, Lebensfreude, Flucht, …). Bei einigen Personen zeigt sich diese Abhängigkeit darin, dass sie das Bedürfnis haben zu rauchen um nachzudenken, sich zu entspannen oder sich wohlzufühlen. Viele Abhängige sind auch überzeugt, dass Rauchen keine Sucht, sondern auch Genuss sei. Andere Dinge, die uns echten Genuss oder Entspannung verschaffen – zum Beispiel ein gutes Essen, ein schöner Film, ein Glas Wein oder ein Spaziergang – genießen wir zwar, aber wir versinken nicht gleich im Elend oder Panik, wenn wir sie mal nicht bekommen. Genau das aber ist der Fall, wenn ein Raucher keine Zigarette bekommt. Die psychologische Abhängigkeit kann länger anhalten, als die körperliche Abhängigkeit. 

 

Die Verhaltensabhängigkeit ist eng verbunden mit der psychologischen. Sie betrifft die täglichen Gesten der Rauchenden, die mehr reflexartig als durch ein echtes Bedürfnis ausgelöst werden (z.B. etwas in der Hand zu halten). Die Rauchenden sind sich dieser Automatismen oft nicht bewusst. Vernachlässigt man diese Abhängigkeit bei der Entwöhnung oder ersetzt diese nicht durch gesundheitsförderliche Muster, kann der Entzug unnötig erschwert werden.

 

Warum das Aufhören so schwer fällt

Einfach gesagt: weil unsere guten Vorsätze und unser Wille, nicht so ohne Weiteres gegen automatisierte Verhaltensmuster -womöglich über Jahre hinweg aufrechterhalten- und millionenschwere Marketingstrategien der Tabakindustrie ankommen. Es sind weniger die körperlichen Entzugserscheinungen die ein Rauchstopp vermeiden bzw. unmöglich erscheinen lassen, sondern liegt dies vielmehr in der psychoaktiven Wirkung der Zigarette.

 

Der Weg aus der Sucht

Die Nikotinabhängigkeit ist ein echtes Problem: mehr als die Hälfte der Rauchenden möchten von der Zigarette loskommen. Der Weg aus der Sucht erscheint jedoch leider vielen schwierig, mühsam oder fast aussichtslos. ABER: Wie Millionen Ex-Raucher sind auch SIE fähig, den schädlichen Missbrauch von Tabak einzustellen!

Es gibt mehrere Methoden um die Erfolgschancen zu erhöhen, Hypnose bzw. die therapeutische Rauchentwöhnung ist eine von den effektiven und nachhaltigen Methoden.

Die Rauchentwöhnung ist eine der bekanntesten Hypnose-Anwendungen überhaupt. Sie ist für ihre hohen Erfolgsstatistiken bekannt und mehrfach wissenschaftlich belegt.

Sie können mit der therapeutischen Rauchentwöhnung erreichen, dass Sie

  • nicht das Gefühl haben, auf etwas verzichten zu müssen
  • sich sofort in geselligen Runden wohler fühlen
  • mehr Selbstvertrauen erhalten
  • besser mit Stress umgehen können
  • Ihre Konzentrationsfähigkeit zunimmt
  • Sie sich nicht immer wieder der Versuchung ausgesetzt fühlen, eine Zigarette anzustecken
  • sofort und dauerhaft Nichtraucher werden können
  • gesundheitsschädigende durch gesundheitsfördernde Strategien zu ersetzen

 

Der richtige Zeitpunkt

Vielleicht hegen Sie noch Zweifel, ob Ihnen die Hypnose eine wirkliche Hilfe sein wird, das Rauchen bleiben zu lassen. Vielleicht überkommen Sie auch Angstgefühle beim Gedanken daran, mit dem Rauchen aufzuhören obwohl Sie bereits heute überzeugt sind, irgendwann mit dem Rauchen aufzuhören. Bis dahin verzichten Sie auch auf ein Mehr an:

  • Gesundheit
  • Energie
  • Geld
  • Selbstvertrauen
  • Mut
  • Gelassenheit
  • Freiheit

 

Sie haben das Recht auf o.g. Dinge. Sie haben das Recht eigenständig über Ihre Lebensqualität zu entscheiden und schließlich tragen auch Sie allein die Verantwortung, wie gesundheitsförderlich Sie mit sich umgehen, um auch ein möglichst langes und gesundes Leben zu haben. Nur Sie allein tragen auch die Konsequenzen. Keiner zwingt Sie zu rauchen. Es ist Ihre Entscheidung. Es ist Ihr Leben!

Fakt ist, das Rauchen tut Ihnen nicht gut. Bitte lassen Sie es nicht zu, diese Tatsachen aus verschiedenen Gründen oder Motiven zu verdrängen: Sie zerstören systematisch Ihre Gesundheit und Wohlbefinden und zahlen dafür noch sehr viel Geld.

Sie haben nur diesen einen Körper, um durchs Leben zu kommen. Schauen Sie kritisch hin und überdenken Sie Ihre Bewältigungsstrategien des Alltags. Es ist jeden Tag auf’s Neue Ihre Wahl! Deshalb ist HEUTE immer der richtige Moment um den Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit zu planen. Seien Sie es sich selbst wert und verschenken Sie nicht unnötig wertvolle Zeit! Sie werden vielleicht im Nachhinein überrascht sein, wie einfach es war und nicht verstehen, warum Sie diesen Schritt nicht früher gewagt haben.

Jedoch ist ein „geeigneter Zeitpunkt“ nicht zu vernachlässigen für den nachhaltigen Erfolg. Und diesen können Sie zumindest JETZT bzw. innerhalb der nächsten 10 Tage festlegen. Bitte machen Sie nicht den Fehler und verschieben es auf „…irgendwann später. Hauptsache nicht Jetzt“. Stellen Sie am besten jetzt Ihren Zeitplan auf und freuen Sie sich darauf. Machen Sie Nägel mit Köpfen. Setzen Sie sich einen Termin!

Bei einem Zigarettenkonsum von max. 30 Stück am Tag reicht normalerweise das Paketangebot der Intensiv-Rauchentwöhnung (3 Sitzungen) für den Start in ein rauchfreies Leben.

 

Erweitertes therapeutisches Behandlungskonzept 

 

Bei Rauchern mit einem durchschnittlichen Konsum von über 30 Zigaretten täglich oder nach mehreren erfolglosen Rauchstopp-Versuchen im Vorfeld, hat sich zumeist eine intensivere bzw. langsamere, schrittweise Entwöhnung bewährt um auch stärkere Auswirkungen zu kompensieren. Hierzu bietet sich das erweitertes Rauchentwöhnungskonzept an, das ein Maximum an förderlichen Faktoren in den Entwöhnungsprozess einbezieht, um eine höchstmögliche Effizienz zu gewährleisten. Im Behandlungsablauf durchlaufen Sie unterstützt von der Wirkung der Hypnose verschiedene Stadien der Rauchentwöhnung. Dabei werden Ihre individuellen Bedürfnisse in jedes einzelne Stadium integriert, so dass jeder Schritt der Behandlung optimal an Ihre persönlichen Anforderungen angepasst werden kann.

Sie profitieren also von bewährten Herangehensweisen sowie von innovativen Erweiterungen. Gerade bei Rauchern, bei deren Entwöhnung eventuell mit erhöhtem inneren Widerstand zu rechnen ist, bietet das erweiterte Konzept Lösungen, typische Konfliktpotenziale zu überbrücken und sehr individuell an Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen, um auch die Wirksamkeit der Behandlung durch Ihr Eigenengagement zu verstärken.

Nach einem ausführlichen, genau geplanten Anamneseprozess, bei dem Sie ihr Rauchverhalten, Ihre Gewohnheiten und Ihre mit dem Zigarettenkonsum in Verbindung stehenden Gefühlen über einen bestimmten Zeitraum dokumentieren, wird ein genau auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeitet, dass folgende Aspekte beinhaltet:

  • Identifikation des individuellen Raucherprofils
  • Bearbeitung und Auflösung entsprechender Blockaden
  • Integration neuer Lösungsmöglichkeiten
  • Kalibrierung des Verhaltens auf ein neues, alltagsgerechtes Muster
  • Überprüfung der neuen Verhaltensmuster auf Tragfähigkeit und langfristige Einsetzbarkeit
  • regelmäßige Kontrolle und ggfs. Korrektur auf Fortbestand des Erfolges
  • auf Wunsch regelmäßig wiederkehrende Vertiefung / Auffrischung zur dauerhaften Sicherung erreichter Ergebnisse

 

Sofern Sie zu einer bestimmten Risikogruppe gehören (Herzpatienten, ältere Menschen oder dauerhafte Medikamentengabe) kann es vorab sinnvoll sein, dass Sie dies vorab mit Ihrem Hausarzt besprechen, da es bei abrupten Nikotinverzicht auf Grund der Veränderungen im Stoffwechsel zu unerwünschten Nebeneffekten kommen könnte.

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